Wissenshunger

VOX
2008

Helfen Cola und Salzstangen wirklich bei Durchfall? Was unterscheidet Tiefkühl-Spinat vom marktfrischen Gemüse? Wie funktioniert eine Espressomaschine, und warum schmeckt der 'kurze Schwarze' im Café immer besser? Alles Fragen, die sich um das Thema Ernährung ranken - dem Thema unserer Zeit.

"Wissenshunger" blickt in die Fabriken und Betriebe, aus denen unser Essen kommt. Das VOX-Magazin begleitet Menschen, die dafür verantwortlich sind, dass hochwertige Lebensmittel hergestellt werden und erklärt, warum richtige Ernährung so wichtig für unsere Gesundheit ist. Die sagamedia produziert unterschiedliche Beiträge für dieses informative Magazin, u. a.

 

Singles über 30

Auf jeden Topf passt auch ein Deckel, sagt man. Doch was, wenn man die 30 längst überschritten hat und seit Jahren kein Partner ins Leben passt?
Rund 11,2 Millionen Deutsche sind laut einer aktuellen Studie derzeit ohne feste Partnerschaft. Besonders schwer tut sich die Generation ab 30. Themen wie Kinderwunsch stehen ganz oben auf der Problemliste. Aber auch wiederholt gescheiterte Beziehungen nehmen vielen Singles ab 30 den Mut. 
Ü-30-Parties boomen. Zu den Partys werden regelmäßig zwischen 2.500 und 6.000 Gäste erwartet. Ü30-Party locken mit edler Atmosphäre, teenie-freier Zone und der Musik der 70er und 80er. Doch können Sie den Singles bieten, was ihnen zu ihrem Glück noch fehlt? Und wie flirtet man richtig? Zwei Singles haben eine der größten Ü30-Parties Deutschlands getestet.

Bananen: Woher kommt die Banane? 

Hauptexportländer der Banane sind Ecuador, Costa Rica, Panama, Nicaragua und Kolumbien. Sie werden vor Ort auf riesigen Bananenplantagen in ganzen Bündeln grün abgeerntet, dann in so genannte Hände mit je fünf bis sechs Bananen am Stück zerteilt, gewaschen und in Bananenkartons verpackt. Dann werden sie Richtung Europa verschifft.

Das Wort "Banan" kommt übrigens aus dem Arabischen und bedeutet Finger.

Wie kommt sie nach Deutschland, und warum ist sie dann grün?
Die Bananen reifen in ihren Heimatländern niemals am Stamm und werden dort gelb. Denn dann würden sie in den Schiffen nach Deutschland sofort verderben und schwarz ankommen. Also werden sie stets grün geerntet und schnellstens in Kartons verpackt. Die kommen dann auf die Bananenfrachter Richtung Europa. Ein Bananenfrachter fasst ungefähr 260.000 Kartons zu je 18,14 kg. Die Kartons werden per Hand in den Schiffsbauch gepackt und gehen ca. 14 Tage auf die Reise nach Deutschland. An Bord im Frachtraum herrschen maximal 13,5 °C - wäre es wärmer, würden die Bananen anfangen zu reifen, ihr natürliches Reifegas Ethylen ausströmen und gelb werden. Ein Karton nach dem anderen. Eine verdorbene und somit wertlose Fracht, die nicht mehr verkauft werden könnte.
Durch die frühe Ernte und die Kühlung an Bord der Schiffe aber wird die Reifung unterbrochen und die Banane kommt frisch bei uns im Hamburger Freihafen an. Dort werden die Bananenfrachter per Hand in drei Schichten von den Arbeitern entladen. 48 Stunden dauert es, bis so ein Schiff leer ist. Ein Schmeißer, wie die Hafenarbeiter sagen, wuchtet in einer achtstündigen Schicht 1500 Kartons - also fast 30.000 kg!
Insgesamt erreichen ca. 850.000 Tonnen Bananen jährlich den Hamburger Freihafen - davon verbleiben ca. 80 Prozent in Deutschland - der Rest geht nach Skandinavien, Polen und angrenzende Länder.

Wie wird die Banane dann gelb?
Haben sie das Schiff verlassen, kommen die Bananenkartons in die Gelbkontrolle. Jeder Karton, der eine gelbe Banane aufweist, wird vernichtet. Denn durch das Reifegas könnte sie die anderen "anstecken" und schneller reifen lassen - die Ware würde Hamburg schon reif verlassen und verdorben beim Kunden ankommen.

Die intakten Kartons kommen auf Paletten in die Reifekammern auf dem Gelände des Hamburger Freihafens. Dort werden sie 24 Stunden mit dem Reifegas Ethylen begast und wärmeren Temperaturen um die 15,5 °C ausgesetzt. Dann setzt bei den Früchten die Reife von selbst ein, sie strömen das Reifegas Ethylen aus und das Grün wandelt sich langsam um in Gelb.

Mit Hilfe von Farbtabellen prüfen die Fruchtkontrolleure immer wieder die Farbe der Bananen in den Kartons - wünscht ein Händler z.B. die Farbe 3 für seine Supermärkte, dann ist die Banane noch recht grün. Wünscht er eine Farbe 4 auf der Skala, so sind die Früchte schon gelb mit grünen Spitzen. Haben die Kisten die gewünschte Farbe erreicht, werden sie auf LKW geladen und quer durch ganz Deutschland zu den Händlern und Supermärkten.

Realisierung einzelner Beiträge im Auftrag 
der UFA Film & TV Produktion GmbH
 

Crêpes: Die Pizza der Bretonen

Crêpes sind auf einer Eisenplatte hauchdünn gebackene Pfannkuchen, die in den verschiedensten Variationen serviert werden. Am bekanntesten sind hierzulande wohl Crêpes mit Zimt und Zucker, Nougatcreme oder fruchtigen Füllungen.

Zur Geschichte der Crêpes
Ihren geschichtlichen Ursprung hat die Crêpe im Nordwesten Frankreichs, in der Bretagne. Die erste Crêpe war die "Galette". Diese bestand aus Buchweizenmehl und wurde auf einem flachen, heißen Stein (bretonisch: jalet) gebacken und mit herzhaften Zutaten wie Käse, Fisch oder Speck belegt. Daher wird sie auch manchmal scherzhaft "Pizza der Bretonen" genannt.

Der Buchweizen wurde im Mittelalter von den Arabern nach Europa eingeführt. Die bretonische Herzogin Anne schenkte das neue Getreide ihrem Volk. Denn der "ble noir", der schwarze Weizen, gedieh auch auf den trockenen Böden dort sehr gut. Da er zudem billiger war, als der echte Weizen, auf dem damals hohe Steuern lagen, wurde er von der ärmlichen Landbevölkerung gut angenommen. Bei der Herstellung einer Suppe aus Buchweizen entstanden Reste, die weiter verwendet wurden: aus ihnen wurden Gallettes ausgebacken. Erst am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Weizenmehl benutzt und die Crêpe war geboren.

Heute hat jede Gegend ihre eigene Crêpes-Variante: die dicken, weichen und relativ dunklen Crêpes aus Saint-Brieuc sind grundverschieden von den goldfarbenen, knusprigeren und etwas dünneren aus dem Finistère.

Was ist der Unterschied zum deutschen Pfannkuchen?

Der Teig von Crêpes ist meist geschmacksneutral oder mit wenig Salz zubereitet. So können süße oder herzhafte Füllungen genutzt werden. Im Vergleich zum deutschen Pfannkuchen, enthält der Crêpeteig mehr Ei und weniger Mehl. Zudem ist Butter enthalten. Dadurch braucht die Crêpe beim Ausbacken kein Fett mehr.

Was braucht man zur Zubereitung? 
Im Handel werden verschiedene Crêpes-Zubereitungsgeräte angeboten. Die Preise liegen, je nach Technik und Ausführung, zwischen 20,- und über 100,- EUR.
Mit eigentlich allen Geräten, auch mit einer herkömmlichen Haushaltspfanne, kann man gute Ergebnisse erzielen. Wichtig bei der Zubereitung zu Hause ist allerdings, dass man die Rezepte auf das jeweilige Backgerät anpassen muss. Werden die Crêpes z.B. zu hart, ist zuviel Ei im Teig. Oft liegen den Geräten daher eigenen Rezepturen bei. Nähere Informationen finden sich aber auch in zahlreichen Koch- und Backbüchern zum Thema Crêpes. 

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Essen im All

Das Leben im All ist nicht nur eine große Herausforderung für die Technik, auch den Astronauten wird so einiges abverlangt. In der Schwerelosigkeit wird vor allem die alltägliche Nahrungsaufnahme zur ganz neuen Erfahrung. Thomas Reiter hat auf der ISS neue französische Weltraumkreationen probiert. Aber wie schmeckt eigentlich Astronautenkost? Wie wird die Weltraumnahrung hergestellt? Und was ist das Besondere an Weltraumnahrung?

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Karamell

Für die Meisten ist es untrennbar mit Kindheitserinnerungen verbunden. Wer hat es nicht geliebt, ein sahniges Karamellbonbon langsam von einer Backe in die andere zu schieben. Oder sind Sie eher der „Beißer-Typ“, der auf die weichen Karamellen steht, auf denen man so genüsslich herumkauen kann?
Was ist Karamell eigentlich? Was macht den Unterschied zwischen hartem und weichem Karamell aus? Wo sind welche Karamellbonbons beliebt, und kann man mit Karamell auch kochen?

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Kartoffelpuffer: Ein Klassiker in der deutschen Küche

Kartoffelpuffer gehören im ganzen Land quasi zur Hausmannskost und werden gerne gegessen – zum Beispiel mit Apfelmus. Wie genau werden Reibekuchen aber eigentlich gemacht? Schmeckt man einen Unterschied zwischen selbst gemachten und industriell gefertigten Kartoffelpuffern? Was ist der Unterschied zu Röstis? Und wer hat den Puffer überhaupt erfunden?

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Lebkuchenherzen – Feinste Handarbeit

Bei Pahna Lebkuchen werden die Zuckergusssprüche immer noch per Hand aufgetragen, so ist jedes Herz ein Unikat, und das bei bis zu 10.000 produzierten Herzen pro Tag. Auch in der Backstube von "Madame Miammiam" ist die komplette Zuckerguss-Deko noch feinste Handarbeit: Anne Schultes hat sich auf die Herstellung und aufwändige Dekoration von Torten und anderem Backwerk spezialisiert. Jedes Teil ist ein kleines Kunstwerk, zum essen eigentlich viel zu schade, aber zum nicht essen auch!

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Kontakt: 
Vera Pfeifer
Produktionsleiterin
vera.pfeifer [at] sagamedia.de