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Die Wirklichkeit liefert so unglaubliche Geschichten, dass man sie nicht erfinden kann. Wer das versteht, findet jeden Tag irgendwo auf der Welt neue Themen und beeindruckende Menschen, über die es sich zu erzählen lohnt.

Ob im Talk, in der Reportage, der Dokumentation oder der seriellen Dokusoap - das Team der sagamedia entscheidet sorgfältig, wie und in welcher Form Menschen und ihre Schicksale, ihre individuellen Erlebnisse und Abenteuer filmisch eingefangen und erzählt werden können.

Seit 1998 produzieren Iris Bettray und Jutta Pinzler zusammen Reportagen, Dokumentationen und non-fiktionale Serien. Im Februar 2005 haben sie zusammen mit einer erfahrenen Mannschaft von Filmemachern und Journalisten die sagamedia Film- und Fernsehproduktion GmbH gegründet.
Der Name ist Programm: "Wir erzählen Geschichten von Menschen, die uns mitfiebern, mitleiden oder mitlachen lassen und uns einfach durch ihre Authentizität mitreißen."

Das Team der sagamedia gehörte zu den ersten, die die Dokusoap als erfolgreiches Format im deutschen Fernsehen etablierten. "Die Suche nach geeigneten Protagonisten, mit klaren, unverstellten Charakteren ist die schwierigste und zugleich schönste Aufgabe für uns Filmemacher", meint Stefanie Gerhards, Redaktionsleiterin bei der sagamedia.

Fünf Jahre realisierte sie zusammen mit Iris Bettray die sehr erfolgreichen und quotenstarken täglichen RTL Dokusoaps "Mein Baby" und "Meine Hochzeit" - das Geheimnis des Erfolges: man muss die Einmaligkeit der Protagonisten erfassen und ihnen Platz, Zeit und Zuwendung geben, damit sie sich selbst erzählen können. Auch 10 Staffeln der Erfolgsserie "Unsere erste gemeinsame Wohnung" haben vielen RTL-Zuschauern Einrichtungstipps und gute Unterhaltung geboten.
Zahlreiche  ZDF-, RTL-, Vox- und Arte-Reportagen zu schwierigen und äußerst sensiblen Themen wurden vom Zuschauer mit hohen Einschaltquoten belohnt.

Geschäftsführerin Iris Bettray: "Wenn wir in bizarre Familienverhältnisse einblicken, wo ein Erbe zum Zankapfel wird oder uns mit den Schattenseiten von Millionengewinnen auseinandersetzen, kommt es darauf an, dicht am Protagonisten zu sein und mit journalistischer Aufmerksamkeit und psychologischem Gespür die verschiedenen Facetten des Themas zu erfassen. Und dann muss eine umsichtige Regie Struktur und Spannung liefern."

Jutta Pinzler hat bei zahllosen Dreharbeiten im In- und Ausland, vor allem bei ihrer preisgekrönten Dokumentation über die "Die toten Töchter von Mexiko" politische Spurensuche betrieben. Auch ihre arte-Dokumentationen "Nie wieder Fleisch?" und "Bis zum letzten Fang" stießen auf ein großes Medienecho und zwangen die Zuschauer zum Nachdenken.  "Wir sind Journalisten und Dramaturgen, beides muss zusammen kommen, wenn wir den Zuschauer informieren, unterhalten vor allem aber erreichen wollen."